Lehreinheiten

Grundlagenseminar
In den insgesamt 20 eineinhalbtägigen Grundlagenseminaren werden Grundkenntnisse in
Logotherapie und Existenzanalyse vermittelt. Jedes Semester hat ein eigenes Schwerpunktthema.

 

 

 

 

 


Module
Bei den Modulen handelt es sich um 3-3 ½ tägige Seminare zur Ergänzung und Vertiefung einzelner
Themen sowie zur Herstellung von Praxisbezügen. Sie laufen parallel zu den Grundlagenseminaren,
Supervisionen und Selbsterfahrungsveranstaltungen. Eine Kurzbeschreibung der einzelnen Module
finden Sie im Ausbildungsprogramm.

 

 

 


Praktische beraterische bzw. psychotherapeutische Tätigkeit
Nach Abschluss der vier Grundsemester kann eine delegierte und supervidierte beraterische bzw.
psychotherapeutische Tätigkeit aufgenommen werden, im Zuge derer die Logotherapie und Existenzanalyse
zur praktische Anwendung kommen soll. Die beraterische Tätigkeit kann im Rahmen der
Ausübung des angestammten Berufes erfolgen. Die psychotherapeutische Tätigkeit erfolgt im Rahmen
von stationären und ambulanten Einrichtungen der psychiatrischen und psychotherapeutischen
Versorgung. Sie sollte ein möglichst breites Spektrum von psychischen Störungen und Krankheiten
umfassen.


Supervision
Die Supervision ist eine Begleitung und Unterstützung der praktischen beraterischen bzw. psychotherapeutischen
Tätigkeit während der Weiterbildung. Sie stellt einen fortlaufenden Lernprozess nach
Abschluss der Grundlagensemester dar. Es geht dabei vor allem darum, die eigene Tätigkeit
zu reflektieren und schrittweise die nötigen Kompetenzen bei der praktischen Anwendung der
Logotherapie und Existenzanalyse zu entwickeln.
Die Weiterzubildenden organisieren ihre Supervision selbst. Ihnen stehen vom ILE bestimmte und
anerkannte Supervisorinnen und Supervisoren zur Verfügung.Die Supervisionen finden einzelnen und
in Gruppen statt. Für Gruppensupervisionen konstituieren sich die Gruppen (2-5 Personen) selbst.
Die Gruppen sollten konstant sein, damit ein vertrauensvoller Austausch unter den Teilnehmenden
stattfinden kann.
Nähere Angaben finden Sie in einer am ILE erhältlichen Broschüre.

Wertimagination

Die Methode der Wertorientierten Imagination (kurz: Wertimagination) verschafft einen Zugang zu unseren eigenen unbewussten inneren Potenzialen und Ressourcen. Sie führt zur Entdeckung kraftvoller innerer Bilder, die als persönliche Wertgestalten unserer auf Sinnerfülltheit ausgerichteten Lebensführung Orientierung und Unterstützung geben. Werte wie Mut, Gelassenheit Freiheit, Begeisterung, Liebe, Dankbarkeit, Freude … werden uns als innere Selbstheilungskräfte und Wegbegleiter bewusst und dadurch für unsere Lebensgestaltung verfügbar gemacht.

Das Verfahren wurde vom Frankl-Schüler Uwe Böschemeyer entwickelt. Es beruht auf dem ganzheitlichen Menschenbild von Frankl und vermittelt insbesondere einen Zugang zu den unbewussten geistigen Kräften im Menschen.

Der Kurs ist integraler Bestandteil des Weiterbildungsganges logotherapeutische Psychotherapie. Den Studierenden im Beratungslehrgang wird er als fakultative Ergänzung empfohlen. Mit dem Abschluss des Kurses erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat, das sie dazu berechtigt, mit dieser Methode zu arbeiten. Der Kurs ist aber auch offen für alle, die aus persönlichen Gründen am Erlernen dieser Methode interessiert sind.

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